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Bearbeitungsschwerpunkte der ÖPNV-Strategiekommission

Darstellung verschiedener Verkehrsmittel

(© SMWA)

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der sich ändernden finanziellen Rahmenbedingungen soll die ÖPNV-Strategiekommission eine Gesamtstrategie für einen weiterhin leistungsfähigen öffentlichen Personenverkehr erarbeiten. Hierfür sollen unter anderem folgende Themenschwerpunkte bearbeitet werden:

  • Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Sicherstellung der ÖPNV/SPNV-Erreichbarkeiten vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung,
  • Ermittlung des Finanzbedarfs für die Grundversorgung mit ÖPNV/SPNV-Leistungen,
  • Ermittlung des korrespondierenden Investitionsbedarfs unter Beachtung der sich verändernden Finanzierungsgrundlagen,
  • Darstellung von Optimierungsmöglichkeiten der Organisations- und Ausschreibungsstrukturen sowie der Tarif- und Beförderungsbestimmungen im sächsischen ÖPNV/SPNV,
  • Lösungsvorschläge zur Harmonisierung der Tarif- und Beförderungsbestimmungen im Freistaat Sachsen und
  • Prüfung von Möglichkeiten zur Einführung eines integralen Taktfahrplans.

Zur Schaffung einer gemeinsamen fachlich fundierten Daten- und Informationsgrundlage im Rahmen der ÖPNV-Strategiekommission wurde Ende August 2015 durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ein Basisgutachten zur Evaluation der Ausgangssituation im sächsischen SPNV und ÖSPV in Auftrag gegeben. Nach umfangreicher Datenerhebung, Analyse und Bewertung der Informationen übergab das Gutachterkonsortium ETC GmbH und KCW GmbH Anfang April 2016 der ÖPNV-Strategiekommission das rund 400 Seiten umfassende Gutachten. Da die Verfügbarkeit und Aufbereitung der aktuellsten Daten und Informationen wesentliche Grundlagen für verlässliche und verwertbare Arbeitsergebnisse der Kommission sind, wurde das Basisgutachten weiter fortgeschrieben.

Auf den Ergebnissen des Gutachtens aufsetzend bearbeiten fünf Arbeitsgruppen die einzelnen Themenschwerpunkte. Die vier Arbeitsgruppen „Infrastruktur und Fahrzeuge“, „Angebotsentwicklung“, „Finanzierung“ und „Tarif und Vertrieb“ konstituierten sich im Januar 2016 und die Arbeitsgruppe „Organisation“ im August 2016 aus der ÖPNV-Strategiekommission heraus.

Die eigenständig und kontinuierlich tätigen Arbeitsgruppen der ÖPNV-Strategiekommission betrachten auf Basis des Gutachtens sowie unter Hinzuziehung weiterer gutachterlicher Sachverständiger die einzelnen Facetten des ÖPNV, erarbeiten Handlungsempfehlungen und spiegeln diese zur Diskussion und Bewertung in die Kommission zurück. Um den Anforderungen sich ändernder Rahmenbedingungen gerecht zu werden, können die Anzahl und Inhalte der derzeit etablierten Arbeitsgruppen jederzeit bedarfsgerecht angepasst werden

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